Mit dem Essen ist es so: Sobald es auf dem Tisch steht, reden wir meistens gar nichts mehr, weil wir so hin und weg sind von den Speisen. Da wir meistens mehrere Gerichte gemeinsam bestellen, essen wir ausserdem in einem hohen Tempo, weil es ja sonst sein könnte, dass der Andere einen Bissen mehr kriegt von den Leckereien. Futterneid sagt man dem. Wir haben gelernt, dass es dort das beste Essen gibt, wo sich ganz viele Einheimisch tummeln. Es kommt vor, dass es auf der Speisekarte eine einzelne Seite gibt, die nicht auf Englisch übersetzt ist. Die Begründung des Personals: Diese Speisen sind zu scharf für Touristen. Pascal wählt jeweils willkürlich etwas aus dieser Liste aus. Leicht verwirrt notiert dann das Personal die Bestellung. Wenig später wird die Überraschung serviert und dann wieder geschwiegen und gemampft, was das Zeug hält. Die "Not-for-tourists-Gerichte" sind definitiv die schärfsten, aber auch die besten. Nach dem Essen sind wir jeweils ganz enttäuscht, dass man pro Abend nur ein Mal Znacht essen kann. Damit wir die Thai-Spezialitäten auch nach unserem Aufenthalt noch geniessen können, haben wir heute einen Kochkurs besucht und danach alle 7 Gänge gleich aufgegessen.
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