Sonntag, 30. März 2014
Eine Insel mit zwei Bergen und...
Wow, wir haben unser persönliches Paradies gefunden. Es liegt im Süden Thailands und ist mit einem "Langschwanzboot" (Longtail boat) gut erreichbar. Auf dieser Insel (eigentlich sind es zwei) gibt es nur Krebse, die Vogelnest-Mafia, Delphine, super Fels und dazu eine Handvoll Kletternde. Fürs leibliche Wohl sorgen einige Thais, welche am Mittag bzw. Abend jeweils das zubereiten, was einige Stunden zuvor noch am Riff, und dann dummerweise am Haken geknabbert hat. Der kleine Campingplatz öffnet übrigens nur in der Trockenzeit und danach wird alles wieder abgebaut und den Krebsen und Stürmen, welche hier bald aufkreuzen werden, überlassen. Wir haben die Tage sehr genossen und einige harte Routen knacken können. Entweder liegt es am vielen Schlaf, dem guten Essen oder der etwas gutmütigen Bewertung der Routen, dass ich eine 7b+ onsight klettern konnte. Ich tippe mal auf Letzteres, aber etwas stolz bin ich trotzdem :-).
Montag, 24. März 2014
Fried crispy morning glory und Co.
Mit dem Essen ist es so: Sobald es auf dem Tisch steht, reden wir meistens gar nichts mehr, weil wir so hin und weg sind von den Speisen. Da wir meistens mehrere Gerichte gemeinsam bestellen, essen wir ausserdem in einem hohen Tempo, weil es ja sonst sein könnte, dass der Andere einen Bissen mehr kriegt von den Leckereien. Futterneid sagt man dem. Wir haben gelernt, dass es dort das beste Essen gibt, wo sich ganz viele Einheimisch tummeln. Es kommt vor, dass es auf der Speisekarte eine einzelne Seite gibt, die nicht auf Englisch übersetzt ist. Die Begründung des Personals: Diese Speisen sind zu scharf für Touristen. Pascal wählt jeweils willkürlich etwas aus dieser Liste aus. Leicht verwirrt notiert dann das Personal die Bestellung. Wenig später wird die Überraschung serviert und dann wieder geschwiegen und gemampft, was das Zeug hält. Die "Not-for-tourists-Gerichte" sind definitiv die schärfsten, aber auch die besten. Nach dem Essen sind wir jeweils ganz enttäuscht, dass man pro Abend nur ein Mal Znacht essen kann. Damit wir die Thai-Spezialitäten auch nach unserem Aufenthalt noch geniessen können, haben wir heute einen Kochkurs besucht und danach alle 7 Gänge gleich aufgegessen.
Montag, 17. März 2014
Ko Tao Surat Thani Thailand
Eine kleine Insel, etwa 12Nm vom Festland entfernt, ist das Paradies für Taucher schlechthin. Unter Wasser gibt es gute Sichtverhältnisse, Tauchplätze mit Wassertiefen von 10 - 40m, einzelne Schiffswracks und natürlich viele viele bunte Fische. Die Schattenseite, viele Touristen, Parties, keine vernünftige Strom und Wasserversorgung, und natürlich auch keine Lösung für die Berge von Abfall. Alles wir Importiert bzw. exportiert und mit dem Schiff zum Festland gefahren.
Tauchen wollte ich schon immer einmal und da die hier die Tauchkurse zu Dumpingpreisen angeboten werden, habe ich zugeschlagen. Während ich also die Unterwasserwelt erkundete, hat sich Tina über dem Meeresspiegel die Zeit mit Lesen und Baden und Cocktail trinken vertrieben.
Donnerstag, 13. März 2014
Die Bergvölker im Norden Thailands
Im Reiseführer steht: "Schon seit über hundert Jahren sind die oft schwer zugänglichen Bergregionen im Norden Thailands Zufluchtsstätte zahlreicher indigener Völker aus dem gesamten ostasiatischen Raum. Führten Sie lange Zeit ein nahezu autarkes Leben, so sind sie heute von Selbstaufgabe und Verlust ihrer jahrtausendealten Kulturen bedroht."
Auf unserem 3-Tägigen Trekking haben wir in einem solchen Bergdorf übernachtet, welches in einer halbwegs erschlossenen Gegend liegt. Die Landschaft, welche die Dörfer umgibt, ist stark hügelig, aber nicht gebirgig, mal führt der Weg dahin über Reisfelder, mal durch Monsunwald oder Bambushaine. Am Nachmittag haben wir mit den Kindern des Dorfes, den alten Männern und den Schweinen Himmel und Hölle gespielt und gekegelt. Es wurde viel gelacht - über die Spielregeln kann man auch mit Händen und Füssen diskutieren. Geschlafen haben wir in einfachen Hütten auf harten Bambusmatten und im Hintergrund grunzten und gackerten die Haustiere der BewohnerInnen.
Auf unserem 3-Tägigen Trekking haben wir in einem solchen Bergdorf übernachtet, welches in einer halbwegs erschlossenen Gegend liegt. Die Landschaft, welche die Dörfer umgibt, ist stark hügelig, aber nicht gebirgig, mal führt der Weg dahin über Reisfelder, mal durch Monsunwald oder Bambushaine. Am Nachmittag haben wir mit den Kindern des Dorfes, den alten Männern und den Schweinen Himmel und Hölle gespielt und gekegelt. Es wurde viel gelacht - über die Spielregeln kann man auch mit Händen und Füssen diskutieren. Geschlafen haben wir in einfachen Hütten auf harten Bambusmatten und im Hintergrund grunzten und gackerten die Haustiere der BewohnerInnen.
Sonntag, 9. März 2014
Reisen nach Plan oder Reisen spontan
Vor der Weiterreise in den Norden stellte sich zwangsläufig die Frage der Reiseplanung. Auf Empfehlung eines europäischen Tauchlehrers und eines Angestellten des Nationalmuseums, einige Buchungen bereits in Bangkok zu tätigen, gings los zum lokalen Reisebüro, wo uns von einem der Mitarbeiter schnell die restlichen Urlaubstage in Thailand verplant und budgetiert wurden. Wenig begeistet von der Idee unsere Spontanität gänzlich zu verlieren, liessen wir uns nicht überzeugen und buchten nur einen Teil des Arrangements. Nur 24h später sind wir richtig froh über diese Entscheidung. Wir hätten nicht nur unsere Spontanität, sondern auch jede Menge Geld verloren. In Chang Mai trifft man jede Menge Touristen mit ähnlichen Erfahrungen, meist in den abgelegensten und schäbigsten Hotels...Wir sind am lernen:-)
Freitag, 7. März 2014
Strassenverkehr in Bangkok
Das gefährlichste Verkehrsmittel in Bangkok sei das Tuk Tuk, aber wer hier jemals als Fussgänger versucht hat bei dichtem Verkehr zu Fuss über eine vier- oder sechsspurige Fahrbahn zu kommen, wird jederzeit gerne in einem solchen Gefährt Platz nehmen. Und überhaupt, wenn ich mir Tinas Gesicht so ansehe, kann es so schlimm nicht sein. Genial finde ich, wie die Thais im Strassenverkehr aufeinander Rücksicht nehmen und selbst für Touristen bremsen. Es wird nicht einmal gehupt wenn einer die Strasse mit seiner Karre versperrt und man dringend weiter kommen müsste. Nein, es wird gelächelt und gewartet. Ansonsten wäre das Chaos auch kaum auszuhalten. Es ist schon so genügend laut. Da sind die Metro oder auch der Skytrain mit klimatisierten Wagen einer richtige Wohltat. Für wenig Geld pünktlich von A nach B. Das bietet sonst nur noch das Schiff. Die Strassen von Bangkok glichen früher stark der Kanalstadt Venedig und auch heute noch wird der Fluss rege genutzt um Waren und Passagiere zu transportieren. Morgen geht die Reise weiter in den Norden nach Chang Mai. Wir haben von Tempeln, Staus, Dreck und viel viel Lärm erstmal genug und müssen etwas in die Natur. Nicht dass uns Bangkok nicht gefallen hätte, im Gegenteil, aber abschalten und genießen ist in einer solchen Stadt kaum möglich.
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