Sonntag, 27. April 2014

Lombok - Komodo - Flores

In Kuta auf Lombok gibt es wunderschöne Sarongs zu kaufen. Diese werden von den Sasak in mühevoller Handarbeit gewoben. Die Sasak leben z.T noch in ihren traditionellen Häusern und sprechen kaum Englisch. Dies hindert sie aber nicht daran, die Touristen anzusprechen, um eines dieser schönen Tücher zu verkaufen. Es gibt hier etwa so viele StrandverkäuferInnen wie Touristen, was dazu führt, dass man pro Tag mindestens zwei Sarongs kaufen müsste, damit alle VerkäuferInnen abends zufrieden nach Hause gehen können. Auch Tina hat sich mal als Strandverkäuferin versucht. So ganz überzeugen konnte sie aber nicht, weil der Sarong-Stapel partout nicht auf dem Kopf bleiben wollte. Was die Sasak-Frauen mit Leichtigkeit machen, war für Tina ein Ding der Unmöglichkeit.
Das Surfcamp Lombok, in welchem wir eine Woche zugebracht haben, hat uns richtig Spass gemacht und die Wellen, welche wir surfen konnten, wurden von Tag zu Tag grösser. Von einigen Wellen wurden wir wie in einer Waschmaschine richtig durchgespült und danach wieder ausgespuckt :-).
Die Drachen in Komodo wollten wir auf keinen Fall verpassen. Um in diese entlegene Gegend zu gelangen, ist das Schiff die angenehmste Variante. So tuckerten wir zwei Tage und Nächte der Küste von Sumbawa entlang, um am Morgen des dritten Tages endlich einen Fuss auf die Dracheninsel setzen zu können. Und tatsächlich, wir haben sie gesehen bzw eigentlich fast übersehen. Ich stand vielleicht 3m neben einer dieser Echsen, ohne sie zu sehen, obwohl sie in der Wiese döste und sich nicht etwa versteckte. Ziemlich gut getarnt, diese Biester, aber zum Glück eher träge und Hirschen mögen sie lieber als Touristen. Die Touristen kommen nur dran, wenn gerade keine Hirschen oder Büffel in Reichweite sind. Quizfrage: Warum ist der Komodowaranenkot weiss?














Montag, 14. April 2014

Mount Rinjani 3726müM

Insbesondere auf Java und Bali steigen am Horizont gelegentlich dünne Rauchfäden in die Höhe und erinnern daran, dass Indonesien ein Land mit vielen aktiven Vulkanen ist. Allein in Java gibt es 35 hoch aktive Vulkane. Die wohl bekannteste Katastrophe war der Ausbruch des Krakatau 1883 und im Jahr 1963 explodierte der Vulkan Agung in Bali, wo just in diesem Moment ein riesiges Fest zu Ehren der Götter der Insel abgehalten wurde. Viele Menschen starben, nicht aber die Priester, welche im Tempel ausharrten und die Götter zu besänftigen versuchten.
Wir hatten nach einigen Tagen auf Gili Air Wanderlust und machten uns auf, um den Vulkan Rinjani auf Lombok - den zweithöchsten Berg Indonesiens - zu besteigen.Von Senaru wanderten wir mit zwei Trägern und einem Guide los. Es ist unglaublich, was die Porter alles mittragen. Reis, Gemüse, Poulet, Snacks, ca. 100 Eier, viel Wasser, Zelte und Schlafsäcke und ganze Kochstationen, welche unsereins höchstens vom Auto zum Zelt tragen würde und auch dies nur, wenn das Auto direkt neben dem Zelt steht. So wurden wir während des ganzen Trekkings drei mal pro Tag bekocht. Dies war auch notwenig, da der Aufstieg zum Gipfel auf 3726m kein Pappenstiel ist. Am meisten gelitten haben aber sicher die Porter, welche jeweils versucht haben, uns beim Wandern zu überholen, um das Camp und das Essen vorzubereiten und danach abzuräumen und uns wieder zu überholen. Naja, vielleicht litt auch der Guide noch etwas stärker. Nach einer fünfmonatigen Pause war dies sein erstes Trekking und wir wollten einfach nie so langsam laufen wie er :-).













Dienstag, 8. April 2014

Reis(e)













Der grösste Unterschied zu Thailand ist die Geschwindigkeit des Internets. Ich fühle mich um einige Jahre zurückversetzt. Selbst unsere erste Dial-up Verbindung war ein Schnellzug verglichen mit der Verbindung hier. Je weiter wir nach Osten reisen, desto schlimmer wird es wohl werden. Also rechnet nicht mit zu vielen Neuigkeiten.